gaston hat sein gaffophon, hans reichel sein daxophon. ein daxophonisches album bekommt man bei cosmic hearse.
Archiv für die Kategorie ‘Musik’
daxophon
Mai 17, 2008steigende spannung
Januar 10, 2008joy division waren von einem recht frühen zeitpunkt an wichtig. die ersten der düsteren englischen bands waren fields of the nephilim. doch dann kaufte ich mit 14 oder 15 die single-compilation “substance“ und war beigeistert. sie hatten alles, was man braucht: kälte im klang, charisma/ schicksal und stil. allein das cover von “closer” wird einigen düster-bands als beispiel gedient haben. jetzt wird das leben von ian curtis verfilmt, ich bin gespannt; die zeit hat eine schöne bildergalerie mit stills aufgeschaltet.
21stes jahrhundert bildschirm kind
Dezember 13, 2007rümlingen 2
August 25, 2007dieses jahr ist rümlingen zerrschauen punktkreisgesteuert blaue licht striemen lauthiebe windgezogenes gasvibrato himmelsrohrklänge mehrlagige holzklöpfer belichtungsich posaunenplagen zornstreifen neonstilles lachen rühm lungen
rümlingen 1
August 25, 2007letztes jahr war rümlingen ‘transparent, klug und schön’.
kränklich
August 11, 2007nun, pungent stench waren killer, ‘for god your soul…’ oder ‘blood, pus and gastric juice’ unvergessliche kracher. eisregen können in puncto krankheit der texte und vor allem mit dem sehr hohen blues- und hüftschwungfaktor der songs gut mithalten. etwas zu hektisch sind die japanischen kampfhörspiele. aber ich gehe jetzt in aller ruhe zum glubos-fest um dort chris und chris zu treffen.
warum das netz schweigt
August 6, 2007elton john hat sich im spiegel dafür ausgesprochen, dass das internet für einige jahre, genauer fünf, stillgelegt werden sollte. ziel der aktion: bessere musik, weil die musik wieder verkauft statt heruntergeladen wird und weil die musiker damit geld für ihre bessere arbeit bekommen UND mehr zeit darauf verwenden musik zu machen.
soweit die provokante forderung. dagegen spricht einiges. wer sollte denn so einen total(itär)en akt ausführen? wie sollte das denn technisch gehen? was macht den elton mit den ganzen rebellierenden gamern und netaddicts, mit den aktien- und onlinehändlern? wer bezahlt den verdienstaufall der anbietern? wird musik und literatur und design und alles ästhetische denn besser, wenn die informationen aus dem netz fehlen?
ein, aber auch nur ein gutes hätte solch eine aktion. wenn ich an einem text arbeite, steigt meines erachtens dessen qualität in dem maße, in dem ich zeit in die lektüre und überarbeitung stecke. einen tag betrachtet, verbringe ich mindestens zwei stunden vor dem netz und lasse mich durch netz- und mailboxbesuche gerne ablenken. vielleicht ist also doch etwas dran an der idee elton johns. offen bleibt die zentrale frage:
warum entscheidet man sich nicht einfach dagegen, zeit mit surfen zu verschwenden?