Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

seid publikum

Mai 6, 2008

achtet jetzt mal auf das publikum, dann könnt ihr über kreativität und bildung streiten!

und: anderes thema im gleichen artikel. lohnt es sich, die tags zu bearbeiten (dumme löschen zum beispiel) oder gegen sie anzuschreiben, solange, bis die dummen aus der wolke verschwinden? 

 

blocher

Dezember 12, 2007

endlich ist blocher weg! er hatte ja auch das zimmer 88 im bundeshaus. 

ab nach… tag

Dezember 4, 2007

ein “ab nach… tag” wäre jetzt schön. einfach ab nach neuseeland oder feuerland oder sonst ein weit entferntes land.

jenny und dani sind jetzt in kathmandu oder schon weitergetrekkt, während wir hier direkt über dem “y” von “day” vegetieren.

wagenrad im tonspurwald

August 26, 2007

von dort wo die käuzchen
uhus aus hölzernen schnäbeln
stakkatos trompeten wander
laute auf blauem diodenweg

trommelt vom lichtzelt holz
rhythmus verqueres luftwort
botschaft geladen hinüber
zum anderen hügelschalltal

mit dem echo weiter hänge
hinab rollt das hellgrün
bestrahlte kuhglockenwagen
rad getragenes harmonium

im leuchten der pferde
ohren nuklearer schein
punktmond glasfasernacht
rohr beschallter wind ton

ein himmelsgebet neben
mais und mit worten von
bunsengasbrennerflammen
erzischt träges schreiten bergan.

gedanken verlorener kühe

August 9, 2007

kenn ich schon. hatten wir vor fünf jahren schon mal. - trotzdem ist das ganze tolle gras ziemlich nass, zu nass, das trieft beim essen. findest du das etwa schmackhaft. außerdem ist mir kalt. - ach quatsch. willst du dich wieder halbtot schwitzen wie vor hier jahren? - nein, das war damals echt zu viel. heu gibts im winter schon genug. was dazwischen? - ach dazwischen. wie findest du eigentlich diese neue maissorte. - hammer, das zeug. ziemlich süß, genau richtig hart, im winter auch noch gut. - weißt du, woher die das haben?

warum das netz schweigt

August 6, 2007

elton john hat sich im spiegel dafür ausgesprochen, dass das internet für einige jahre, genauer fünf, stillgelegt werden sollte. ziel der aktion: bessere musik, weil die musik wieder verkauft statt heruntergeladen wird und weil die musiker damit geld für ihre bessere arbeit bekommen UND mehr zeit darauf verwenden musik zu machen.

soweit die provokante forderung. dagegen spricht einiges. wer sollte denn so einen total(itär)en akt ausführen? wie sollte das denn technisch gehen? was macht den elton mit den ganzen rebellierenden gamern und netaddicts, mit den aktien- und onlinehändlern? wer bezahlt den verdienstaufall der anbietern? wird musik und literatur und design und alles ästhetische denn besser, wenn die informationen aus dem netz fehlen?

ein, aber auch nur ein gutes hätte solch eine aktion. wenn ich an einem text arbeite, steigt meines erachtens dessen qualität in dem maße, in dem ich zeit in die lektüre und überarbeitung stecke. einen tag betrachtet, verbringe ich mindestens zwei stunden vor dem netz und lasse mich durch netz- und mailboxbesuche gerne ablenken. vielleicht ist also doch etwas dran an der idee elton johns. offen bleibt die zentrale frage:

warum entscheidet man sich nicht einfach dagegen, zeit mit surfen zu verschwenden?