ob das echt ist, weiß ich noch nicht. aber es scheint mir einen link wert sein. ein weiterer kommentar folgt JETZT (am 1.1.2008). ich erlaube mir, den ersten eintrag im neuen jahr hp zu widmen, ich tue es gerne. was ich mit dem filmchen hinter dem link anfangen soll, ich weiss es immer noch nicht. bezüglich der qualität kann man auf youtube nicht urteilen, ob das ding echt ist, zugegeben, ich könnte es auch nicht bei einem 100 zoll-bildschirm, die technik ist zu gut.
nach dem, was man in den einschlägigen biografischen büchern (l. spraque de camp, houellebecq) liest, war der gute hp eher ein scheues und neurotisches kerlchen. dazu mag dieses selbstbewusste auftreten gar nicht passen.auch das was er sagt, ist eher dubios, lovecraft war sicher nicht demokrat, wie einer der kommentatoren zurecht bemerkt. im gegenteil, man hat ihm immer sein rassendenken vorgeworfen. “i`m a democrat” war er einfach nicht. und ob er sich dermassen gut verkauft hat, ich wüsste es nicht.
aber es gibt bald eine verfilmung von thomas wheelers “the arcanum“, in dem die figur des hp lovecraft eine wichtige rolle spielen soll. dies video ein marketinggag?
nonpop haben - als ergänzung - einen guten artikel über hpl und die musik.
Archiv für die Kategorie ‘Dunkles’
hp lovecraft
Dezember 30, 2007dunkel muß es sein und böse
August 10, 2007die deformationen, die den menschen und orten durch die existez und das wirken der ‘alten götter’ in den geschichten h. p. lovecrafts widerfahren, sind für seine zeit unnachahmlich und eindrücklich. vielleicht kommen geschichten wie algeron blackwoods “the willows” oder arthur machens “the grat god pan” an ihren nachahmer und nachfolger heran. doch lovecraft vermag es das spiel mit der angst auf solch mythologische und haarsträubende spitzen zu treiben.
wie seine und die literatur anderer evokateure der angst funktioniert, was sie thematisert und auf welche traditionen sie zurückgreift, zeigt eine sechsteilige artikel-serie in www.literature.de von andre stoiber.
mir als liebhaber der lovecrat-geschichten gefällt der rückgriff auf seine texte sehr, zumal seiner ‘weird tales’-literatur immer der makel der nische, des unseriösen anhaftet. was in diesem zusammenhang nicht vergessen werden darf ist, dass michel houllebecq in seiner ersten prosapublikation ‘gegen die welt, gegen das leben‘ das werk des meisters des schreckens luzide betrachtet, analysiert, auf sich und sein eigenes bezieht.