dunkel muß es sein und böse

die deformationen, die den menschen und orten durch die existez und das wirken der ‘alten götter’ in den geschichten h. p. lovecrafts widerfahren, sind für seine zeit unnachahmlich und eindrücklich. vielleicht kommen geschichten wie algeron blackwoods “the willows” oder arthur machens “the grat god pan” an ihren nachahmer und nachfolger heran. doch lovecraft vermag es das spiel mit der angst auf solch mythologische und haarsträubende spitzen zu treiben.

wie seine und die literatur anderer evokateure der angst funktioniert, was sie thematisert und auf welche traditionen sie zurückgreift, zeigt eine sechsteilige artikel-serie in www.literature.de von andre stoiber.

mir als liebhaber der lovecrat-geschichten gefällt der rückgriff auf seine texte sehr, zumal seiner ‘weird tales’-literatur immer der makel der nische, des unseriösen anhaftet. was in diesem zusammenhang nicht vergessen werden darf ist, dass michel houllebecq in seiner ersten prosapublikation ‘gegen die welt, gegen das leben‘ das werk des meisters des schreckens luzide betrachtet, analysiert, auf sich und sein eigenes bezieht.

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