pan’s labyrinth

By timo kröner

nachdem ich del torros „pans labyrinth“ anschau habe, kamen mit zwei assoziationen zu geschichten, die den wunderbaren film möglicherweise unbewußt gespeist haben.

einerseits behandelt die erzählung „the great god pan“ des englischern autors arthur machen ebenfalls das thema des gottes pan, der aus einer vergangenen zeit/ anderen welt einem mädchen in der gegenwart der geschichte begegnet und sie in sein reich entführt. die junge mary erlebt den römische gott pan allerdings als einen recht schädlichen, der darüberhinaus für sich alleine und seinen kult steht.
andererseits ist ernst jüngers „auf den marmorklippen“ immer wieder als eine allegorische parabel auf die „innere emigration“ verstanden worden. dabei spielt die „klause“, ein angelegenes haus in der natur, in der die beiden hauptfiguren naturstudien betreiben, eine zentrale rolle als rückzugsort im wald. der böse gegner der brüder ist der oberförster, der deutliche züge der nazis trägt. der böse oberförster überlebt und die brüder verlassen den gefährlichen herrschaftsraum.

der gott pan als ein aus dem wald erscheinender künder einer anderen zeit. der wald als ort des widerstandes und die klause als vom oberförster besetztes „haus der hehren“. der ober-förster und der haupt-mann. „pans labyrinth“ ist sicher nicht als eine systhese beider geschichten gedacht, und wenn sie del torro gar nicht gekannt hat, dann ruft er sie zumindest auf.

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